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von Lutz, 08.01.1999 Wie war das mit diesem Geburtstag? Diese magische Zahl 30. Dieser Übergang in eine andere Welt. Ich geb zu, ich hatte Angst davor. Wie würde es sein danach? Die Feier verlief ziemlich nüchtern und ich war etwas geknickt. Immer zog in meinem Inneren diese Zahl vorüber und alle sagten nur, ich solle mich nicht so anstellen, andere hätten das auch hinter sich gebracht. Zwei Tage später, auf mein Geburtstagstisch lag so ein blödes Verkehrsschild mit der Aufschrift 30, war bis auf dieses Schild alles beim alten, dachte ich. Warum erinnere ich mich daran? Meine damalige Freundin war auf einer Dienstreise und ich wollte in ihrer Wohnung Blumen gießen. Als ich hinkam, war gerade ihre Mutter da und es fing wolkenbruchartig an zu regnen. Wir gossen Blumen und sie machte mich darauf aufmerksam, daß im Keller Wasser hereinfließen würde. Ich ging nachsehen und wirklich, der Gully war verstopft. Toll, genau dann, wenn man sich es wünscht. Ich wollte mich mit Freunden treffen und nicht Wasser beseitigen ... Ich bin raus und schöpfte so etwa 1 Stunde das Wasser mit einem Eimer aus dem Kellereingang. Dann ließ der Regen nach und hörte sogar bald darauf ganz auf. Ich war völlig durchnäßt und kam in die Wohnung zurück. Meine Schwiegermutter in spe forderte mich auf, mich auszuziehen und hielt mir ein Handtuch hin. Erst dachte ich, "oh man das is peinlich", aber dann sagte sie, sie wüßte wie ein Mann aussieht, ich würde mich erkälten sonst. Ich tat es also und sie nahm meine nassen Sachen und packte sie in den Eimer, mit dem ich Wasser geschöpft hatte. Sie rubbelte mir den Rücken ziemlich heftig ab und ich sollte mich umdrehen, was ich auch tat, etwas erschöpft. Wie ich da so stand, nackt vor dieser relativ fremden, älteren Frau fühlte ich mich wie ein kleiner Junge von 5 Jahren, den seine Mutti abrubbelt. Das ging jedoch schnell vorbei und ich wurde erregt, bekam eine leichte Errektion, die sie leicht lächelnd überging. Als sie jedoch weiter rubbelte wurde ich steinhart und es machte mir nichts aus. Früher, vor meinem Dreißigsten wäre es mir nie in den Sinn gekommen, in dieser Person eine Frau zu sehen, eine Frau, die man begehrt, wenn auch nur einmal. Ich konnte mich nicht wehren, ich war erregt! Sie sah mich fragend an und legte das Handtuch weg. Ihr war es ebenfalls peinlich, glaube ich und ich konnte nichts unternehmen, stand vor ihr, wie eine Frau sich ihren Liebhaber nur wünschen kann. Sie ergriff zögernd meinen Sack und begann ihn zu streicheln. Als ich sie lange und leidenschaftlich küßte, es war kein Unterschied zu einer jüngeren Frau zu bemerken in diesem Moment, ergriff sie meinen Puller und massiete ihn. Ich hatte den heftigsten Orgasmus meines Lebens und das nach dem Dreißigsten, wo viele denken, daß da alles nachlassen würde - total falsch. Über diesen Nachmittag haben wir nie geredet. Ich erinnere mich gern daran. Mit dem Dreißigsten kam für mich die ungehemmte Leidenschaft. Nicht nur in der Liebe wurde alles intensiver. Ich lasse mich nicht mehr herumstoßen, gebe Widerstand und genieße die neue Verantwortung, die man mir übertragen hat. Es ist herrlich dreißig zu sein!!! Überhaupt möchte ich immer irgendwo zwischen 30 und 40 bleiben, für mich die schönste Zeit, das schönste Alter, welches ein Mensch haben kann. |
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