"Ein Dreissiger"

von Thomas, 07.12.1998



Als ich dreissig wurde, schien die Welt eine andere zu werden. Nichts schien so wie es war, einiges hatte sich verändert, wurde neugierig und mit Schrecken aufgenommen. Das Gesichtsfeld wird größer und "ach Du Schreck, die ersten grauen Haare". Ja, vieles verändert sich schneller als sonst, nicht ist mehr so wie es einmal war, aber dennoch gibt es immer wieder neue Sachen und Dinge zu erleben.

Die Frauen werden immer interessanter, vielmehr man nimmt sich mehr Zeit, die Ansichten haben sich geändert. Also die naive Oberflächlichkeit ist endlich dahin, das weibliche Individuum hat nun wirklich einen besonderen Stellenwert bekommen. Also irgendwie ist trotz aller anfänglichen Schrecken das Leben jetzt besonders lebenswert.

Aber das größte Mankum ist: Welche interessante Frau ist mit 30 Jahren noch ungebunden, wer hat die vor 30er Phase ohne Beziehungsquetsche überlebt? So wird man als 30er eben ein Wanderer und Jäger aber kein Sammler mehr, halt ein Eremit. Ein Vorkämpfer für den Frust als 40er.






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